| Name: | Loschwitzer Brücke |
| Ort: | Dresden |
| Land: | Deutschland |
| Konstruktionstyp: | Hängebrücke (Bandeisenbrücke) |
| Fertigstellung: | 1893 |
| Konstrukteur: | Claus Köpcke |
| Bauleiter: | Manfred Krüger |
| Verkehrsart (heute): | Auto/Fußgänger |
| Material: | Stahl |
| Gesamtlänge: | 260 m |
| Größte Spannweite: | 141,50 m |
| Höhe der Straße über dem Wasser: |
12 m |
Claus Köpcke wurde am 28.10.1831 in Borstel (damaliges Königreich Hannover) geboren. Er studierte an der Polytechnischen Schule in Hannover und legte 1853 die Staatsprüfung für Ingenieurwesen und Architektur ab.
Seine ersten Berufsjahre widmet er vor allem dem Bau von Hafenanlagen. Ab 1863 war er bei der Hannoverschen Staatsbahn tätig, bis er 1868 zum Preußischen Handelsministerium kam. Nur ein Jahr später wurde er als Professor für Eisenbahn-, Wasser- und Brückenbau an das Polytechnikum in Dresden berufen. Im Jahre 1872 wechselte er noch einmal seinen Dienstherrn und ging zum Königlich Sächsischen Finanzministerium. Hier war er vor allem für den Ausbau des Schienennetzes der sächsischen Schmalspurbahnen tätig und erwarb sich große Verdienste um den wirtschaftlichen Aufschwung Sachsens. Bei seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst im Jahre 1903 hatte er den Rang eines Ministerialdirigenten errreicht. Kurz vor seinem Tode verlieh ihm das Land Sachsen für seine Verdienste die Titel "Wirklicher Geheimer Rat" und "Exzellenz". Claus Köpcke starb am 21.11.1911 im Alter von 80 Jahren in Dresden. |
| Die Belastungsprobe am 11. Juli 1893 |
| Blick vom Pylon auf die Brücke © Roland Lubiger bei fotocommunity |
| In der Ankerkammer © Dietmar Just |
| Die Gehwege wurden nachträglich angebaut
© Robert Menge |
|
Haben sie noch mehr Informationen zu dieser Brücke? Oder sind sie im Besitz weiterer Fotos, die sie für dieses Internetangebot zur Verfügung stellen würden? Dann senden sie mir eine Mail: |
||||||||||||
|
|
Ich bedanke mich für die freundliche Unterstützung bei:
Robert Menge, Dresden Dietmar Just, Dresden Wolfram Keil Roland Lubiger, Dresden |
© Dipl.Ing. Bernd Nebel
|